Infektionsschutzkonzept

für den Betrieb des Yachthafens, der Clubanlage

und der Bootsfahrschule des

Motor-Yacht-Clubs Heidelberg e.V.

(Stand: Juli 2021)

 

Die Corona-Krise hält die Menschen seit geraumer Zeit in Atem, und alle Bereiche des Lebens sind in diesem Zusammenhang seit längerem von Auswirkungen und Einschränkungen betroffen. Für einen sicheren Betrieb wurden daher geeignete Schutzmaßnahmen für unsere Mitglieder und Besucher getroffen. Diese Maßnahmen haben sich bewährt und gelten bis auf Widerruf.

Die Vorstandschaft des MYC Heidelberg ist sich der großen Verantwortung für seine Mitglieder und Besucher bewusst, und unabhängig davon, ob seitens der Landesregierung oder der Stadtverwaltung Heidelberg entsprechende Auflagen zum Infektionsschutz verbindlich eingeführt oder nur allgemein empfohlen werden, möchte die Vorstandschaft ein konkretes und detailliertes Konzept zum größtmöglichen Infektionsschutz ihrer Mitglieder einführen und umsetzen. Auch und gerade im MYC Heidelberg haben wir viele ältere und langjährige Mitglieder, auf die wir sehr stolz sind. Wir fühlen uns diesen und allen anderen Mitgliedern besonders verpflichtet und insbesondere der Gesundheitsschutz soll bei uns in den Mittelpunkt gestellt werden, damit wir unserem Hobby auch weiterhin nachgehen können. Die Maßnahmen erfolgen vor dem Hintergrund aktueller Erkenntnisse auf Basis der wissenschaftlich begründeten Informationen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) im Hinblick auf die Übertragung des SARS-CoV-2 Virus. Sie werden regelmäßig weiter angepasst.

  • Der wichtigste Übertragungsweg ist die sog. Tröpfcheninfektion, bei der Corona-Viren in infektiösen Mengen von infizierten Menschen durch Husten oder Niesen als Tröpfchen in die Luft abgegeben, anschließend von anderen Menschen eingeatmet werden und so in die Schleimhäute der oberen Atemwege gelangen.
  • Es sind derzeit keine Fälle bekannt, bei denen nachgewiesen ist, dass sich Menschen auf dem Weg über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel oder durch Kontakt mit kontaminierten Gegenständen mit dem Corona Virus infiziert haben.
  • Übertragungen über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren durch direktes Niesen oder Husten einer infizierten Person kontaminiert wurden, sind als sog. Schmierinfektionen grundsätzlich denkbar. Eine Schmierinfektion erscheint insbesondere dann möglich, wenn das Virus kurz danach über die Hände auf die Schleimhäute des Mund- und Rachenraumes oder die Augen übertragen wird.
  • Zu bedenken ist, dass auch weitere Infektionswege und -ketten möglich sein können

 

Unter Berücksichtigung dieser Risikobewertung basiert das vorliegende Hygienekonzept des MYC Heidelberg auf Maßnahmen und Schutzmöglichkeiten in den drei Hauptbereichen

     1. Hygieneschutz

     2. Ablauforganisatorische Maßnahmen zur Reduzierung von Infektionsrisiken

     3. Infektionsschutzmaterialien

 

Mit diesen Kernpunkten für den Infektionsschutz beim MYC Heidelberg soll größtmöglicher Schutz in unserer Hafenanlage sichergestellt werden. 

Wir erachten es als selbstverständlich, dass an Covid-19 erkrankte Mitglieder, und Mitglieder, die in den vergangenen 14 Tagen engen Kontakt zu jemandem hatten, bei dem das Corona Virus nachgewiesen wurde, nicht die Clubanlage betreten. Gleiches gilt für Mitglieder, die grippeähnlichen Krankheitssymptome (z.B. Husten, Fieber, Halsschmerzen) aufweisen!

 

 

1. Hygieneschutz

In der Gesellschaft sind „Nies- und Hustenetikette“ (Niesen/Husten in die Armbeuge), Wegfall des Händedrucks bei der Begrüßung und regelmäßiges, „richtiges“ Händewaschen weitgehend angekommen. Diese allgemeinverbindlichen Regelungen zum Hygiene-/Infektionsschutz möchten wir unseren Mitgliedern uneingeschränkt und dringend anempfehlen.

Für den weitergehenden Hygieneschutz ist

  • in allen Bereichen (Dusche und Toilettenanlage, Zugang Clubhaus) zusätzlich zu den bisherigen Möglichkeiten der Händereinigung und Trocknung Möglichkeit zur Händedesinfektion geschaffen worden
  • für den Aufenthalt in der Hafenanlage Infektionsschutzmaterialien (Mund-/Nasenschutzmasken, ggf. Einmalhandschuhe) für den persönlichen Gebrauch stets mitzuführen. Sie sind entsprechend der geltenden behördlichen Auflagen zu verwenden. Ein Vorrat derartiger Schutzmaterialien wird nur für besondere Fälle vom MYC vorgehalten.
  • es notwendig, dass Abstandsregelungen von mindesten 1,5 Metern im Clubhaus, der Terrasse und insbesondere auf der Steganlage eingehalten werden
  • ebenfalls geboten, Begegnungen auf den Steganlagen Möglichst zu vermeiden; es ist vor Betreten jeweils zu warten, bis andere Personen den betreffenden Bereich verlassen haben
  • eine Höchstbegrenzung der Teilnehmer für die Kurse (SBF See, SBF Binnen, UBI, SRC) entsprechend der Abstandsregeln festzulegen
  • es Aufgabe der Clubhausbetreiber, geeignete Reinigungsintervalle nach Hygieneplan festzulegen und durchzuführen (s. auch Abschnitt 2b)

  

2. Ablauforganisatorische Maßnahmen zur Reduzierung der Infektionsrisiken

a) Durchgeführte Technisch – Organisatorische Maßnahmen (TOM) 

  • Anbringen von Handdesinfektionsspendern vor dem Zugang zum Clubhaus, auf den Toiletten, und beim Zugang zum Steg
  • Automatisierter Wasserlauf an den Handwaschbecken (Sensortechnik)
  • Einsatz von Spuckschutzwänden im Rahmen der Ausbildungskurse
  • Anbringen eines für jeden deutlich erkennbaren Schildes mit dem Hinweis, dass das Betreten der Hafenanlage vor dem Hintergrund der Corona-Krise auf eigene Gefahr und eigener Haftung erfolgt und die Maßnahmen zum Hygiene- und Infektionsschutz zu beachten sind. Abstandregeln sind zwingend einzuhalten.
  • Anbringung weiterer Hinweisschilder bezüglich konkreter Abstands- und Infektionsschutzregelungen in der gesamten Clubanlage
  • Hinterlegung von Infektionsschutzmaterialien im Schulungsboot

 

b) Verhaltensorientierte Maßnahmen

  • Flächendesinfektion von gefliesten Böden im Clubhaus, in der Dusche, in den Toiletten und auf der Terrasse – 1 x wöchentlich
  • Desinfektion von allen Türgriffen (Zugang Clubhaus, Zugang Toiletten, Zugang Duschen, Zugang Steganlage) Handläufen und Schaltern – in regelmäßigen Abständen und bei Bedarf
  • Desinfektion von Fenstergriffen, Stühlen und Tischen – täglich vor Öffnung des Clubhauses
  • Bestellungen an der Theke nur von Einzelpersonen (keine Wartegruppe). Kassiervorgänge sind von Tätigkeiten des Behandelns von Lebensmitteln organisatorisch zu trennen.
  • Abstand zwischen den Mitgliedern und Gästen (1,5 bis 2 m) durch Freilassen jedes zweiten Gästestuhls; gegenüber sitzen grundsätzlich Personen des gleichen Haushalts
  • Derzeit wird ein aktueller negativer Corona-Test (maximal 24 Stunden alt, Schnelltest oder PCR-Test) oder der Nachweis über die vollständig abgeschlossene Impfung gegen COVID19 benötigt.
  • Kontaktdaten der Gäste müssen erfasst und für jeweils 4 Wochen aufbewahrt werden

Verantwortliche Umsetzung: Die Maßnahmen betreffen in erster Linie das Betreiben der Clubhausgaststätte. Der Clubhausbetreiber ist für die Einhaltung verantwortlich und der Vorstand wird den Pachtvertrag um die Verpflichtungen entsprechend erweitern.

 

c) Maßnahmen in Zusammenhang mit der Durchführung von Kursen (Ausbildungen SBF See, SBF Binnen, UBI, SRC, jeweils in Theorie und Praxis, Skipper- und Schleusentraining)

 

  • Die Höchstteilnehmerzahl in den einzelnen Kursen sollte 12 Personen nicht übersteigen; es sollte während der Kurse Maskentragepflicht festgelegt werden
  • Derzeit wird für die Teilnahme an Kursen oder Fahrstunden ein aktueller negativer Corona-Test (maximal 24 Stunden alt, Schnelltest oder PCR-Test) oder der Nachweis über die vollständig abgeschlossene Impfung gegen COVID19 benötigt.
  • Kontaktdaten der der Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer müssen erfasst und für jeweils 4 Wochen aufbewahrt werden
  • Da in den Funkkursen mit den Funkgeräten in deutlicher Sprache gearbeitet werden muss, ist hier alternativ zum Einsatz von Mundschutzmasken auch der Einsatz von Spuckschutzwänden möglich
  • Auf dem Schulboot dürfen maximal zwei Fahrschüler plus Fahrlehrer Praxisstunden absolvieren; vor Erstinbetriebnahme vollständige Desinfektion des Innenraumes des Schulbootes
  • Vor jedem Wechsel der Fahrschüler ist das Ruder und die von den Fahrschülern und dem Praxisausbilder benutzen Schalter/Hebel sowie der Sitz mit Desinfektionstüchern zu reinigen

 

Verantwortliche Umsetzung: Der MYC-Ausbildungsleiter ist für die Umsetzung der vorgenannten Maßnahmen und Regeln verantwortlich.

  

 

 

3.  Infektionsschutzmaterialien

  • Handdesinfektionsmittel / Desinfektionstücher
  • Flächendesinfektionsmittel
  • Spuckschutzwände
  • Mund-/Nasenschutzmasken (für den akuten Bedarf)
  • Einmalhandschuhe (für den akuten Bedarf)

 

 

Diese Maßnahmen gelten bis auf Weiteres. Unabhängig davon sind alle jeweils geltenden Vorschriften aus der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg und Verfügungen der Stadt Heidelberg zur Corona-Verordnung zwingend zu beachten.

 

Für den vulnerablen Personenkreis, d.h. dem Personenkreis mit erhöhtem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs bei einer COVID-19 Infektion wegen schwerwiegender / multipler Vorerkrankungen oder Immunschwäche wird die strikte Einhaltung der aufgeführten Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen empfohlen. Das Betreten des Sportboothafens erfolgt ausdrücklich auf eigene Gefahr und Haftung und im Zweifelsfall sollte vorher ein Facharzt konsultiert werden.

 

Mit dem Betreten unserer Anlage erklären sich alle Mitglieder und deren Gäste mit den oben genannten Regeln einverstanden. Um andere zu schützen, kann bei wiederholter Nichteinhaltung dieser Regeln ein Betretungsverbot unsere Anlage ausgesprochen werden.

 

Die Maßnahmen sind regelmäßiger Tagesordnungspunkt in den Vorstandssitzungen und werden gegebenenfalls erweitert oder zurückgenommen. Für die Umsetzung und Einhaltung der Maßnahmen ist die gesamte Vorstandschaft des MYC Heidelberg verantwortlich.

 

Dieses Hygiene- und Infektionsschutzkonzept wird mit Veröffentlichung auf der Homepage und der Bekanntgabe an alle Mitglieder durch ein Rundschreiben mit sofortiger Wirkung in Kraft gesetzt.

 

Gezeichnet                                      

 

Ziegelmüller

 

Vorsitzender MYC Heidelberg e.V.im ADAC

 

Motor-Yacht-Club Heidelberg e.V. im ADAC

Unser Hafen ist entsprechend der gültigen Regelungen am Neckar bis 01.04.2021 für Boote geschlossen. Clubabende finden statt.

Zur Beachtung: im Clubhaus-Flur und den Sanitärräumen muss eine medizinische oder FFP2-Maske getragen werden!

Unsere Ausbildungskurse Binnen- und Seefunk (UBI u. SRC) haben begonnen. Infos zu Kursen 2022 hier

Die jeweils gültigen Regeln der Corona-Verordnung der Stadt Heidelberg und des Landes Baden-Württemberg werden verbindlich angewendet!

Infos hierzu sowie weitere Regelungen siehe unter Aktuelles